ARCHIV
des Vereins zur Förderung
des Dachhandwerkes
in Österreich

Vergangene Veranstaltungen:


Juni 2024

"Gruft + Dach" - Exklusive Besichtigung der Michaelerkirche

Die Kirche St. Michael wurde 1220 erbaut. Sie liegt an einem der schönsten Plätze Wiens und zählt zu den ältesten und interessantesten Kirchen der Hauptstadt. Aber auch tief unter der Erde gibt es Sehenswertes: Die Gruft. Der Verein Dachhandwerk konnte eine Spezialführung mit dem Titel „Gruft + Dach“ organisieren und fast 30 interessierte Teilnehmer tauchten tief in die Geschichte der Wiener Innenstadt und der Michaelerkirche ein. Im Anschluss an die rund zweistündige Führung gab es im Restaurant „Kanzleramt“ einen gemütlichen Ausklang.

(c: Verein Dachhandwerk)

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Mai 2024

Studienreise des Vereins Dachhandwerk nach Deutschland

Vom 06. bis 09. Mai 2024 reiste eine österreichische Besuchergruppe nach Karlstadt undMünchen, um deutsche Partnerunternehmer des Spengler- und Dachdecker-Handwerks zu besuchen.

Nach der Ankunft in Frankfurt/Main fuhr die 20-köpfige Teilnehmergruppe nach Karlstadt. Das ca. 15.000 Einwohner umfassende Städtchen ist die Kreisstadt des unterfränkischen Landkreises Main-Spessart und liegt rund 30 Kilometer nördlich von Würzburg. Dort stand der Besuch des Europäischen Klempner- und Kupferschmiedemuseums auf dem Programm (https://www.klempnerundkupferschmiedemuseum.eu/). Im Jahr 1998 wurde das Museum, das vor allem durch Initiative der Branchen-„Lokalmatadoren“ Heinz Lummel (Firma Lummel) und Alois Schechtl (Firma Schechtl) ins Leben gerufen wurde, feierlich eröffnet. Das Museum beherbergt eine einmalige, liebevoll zusammengestellte Sammlung alter Maschinen, Werkzeuge, Dokumente, Gesellen- und Meisterstücke aus dem Spengler-, Klempner-, Flaschner-, Blechner-, und Kupferschmiede-Handwerk. Darüber hinaus ist auch eine großzügige Lehrwerkstatt für künftige Lehrlinge untergebracht.

Besuch der Firma Lummel

Am nächsten Tag stand der Besuch der Fa. Lummel (https://lummel.de/) in Karlstadt auf dem Programm. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Fertigung und Bearbeitung von Blechen und Metallprofilen. Firmeneigentümer Georg Lummel führte launig durch das sehenswerte Büro- und Werkstattgelände. Die Besucher aus Österreich waren begeistert von den vielen Werkstücken, Maschinen und Fassaden-Modellen, die der innovative Spenglerbetrieb mit seinen gut 50 Mitarbeitern seit Jahrzehnten hervorbringt.

Am Nachmittag fuhr die Gruppe weiter nach München, wo am Nachmittag eine geführte Stadtbesichtigung anstand. München ist derzeit eine riesige Baustelle, da die öffentliche Verkehrsinfrastruktur in mehrjähriger Bauzeit saniert und ausgebaut wird.

Besuch der Firmen Schechtl…

Am Vormittag des nächsten Reisetages wurde die Gruppe von Maria Schechtl, Eigentümerin des in Spenglerkreisen wohlbekannten gleichnamigen Maschinenherstellers, am Firmengelände begrüßt (https://schechtl.de/). Die Firma ist spezialisiert auf die Herstellung von Biege- und Abkantmaschinen – eine der wenigen Industriebetriebe, bei denen die Bezeichnung „Made in Germany“ tatsächlich noch stimmt … Die Firmenchefin selbst führte durch die beeindruckenden Produktionshallen des gut 50 Mitarbeiter umfassenden Betriebes. Das Unternehmen wird bereits in der 4. Generation familiengeführt. Die Mitarbeiter kommen vorwiegend aus der Region, viele Familien arbeiten bereits seit mehreren Generationen bei Schechtl, wie die Firmenchefin zurecht stolz erzählt. Im Anschluss an die Firmenbesichtigung wurde die Besuchergruppe zu einem urigen Mittagessen in die „Ebersberger Alm“ eingeladen!

…und Krehle

Am Nachmittag reiste die Gruppe weiter nach Landsberg am Lech, um die Firma Krehle (https://krehle.de/) zu besuchen. Die Firma ist spezialisiert auf die Herstellung von runden Profilen und Bauteilen für Dächer und Fassaden in allen Baumetallen. Nach einer informativen Präsentation aktueller Projekte durch Vertriebsleiter Hannes Gayer und Firmeneigentümerin Eva Krehle konnten die Besucher die Werkstatt des gut 20 Mitarbeiter umfassenden Betriebes besichtigen. Im Anschluss gab es einen schönen Ausklang beim Abendessen am Ammersee im Seerestaurant St. Alban, zu dem die Firma Krehle die Gäste aus Österreich eingeladen hatte.

Am nächsten Tag traten die Teilnehmer dieser informativen Studienreise die Heimreise an – und freuten sich schon auf die nächste Branchen-Exkursion 2025!

Infos:

www.dachhandwerk.at

(c: Verein Dachhandwerk)

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April 2024

Manufakturführung im Porzellanmuseum

Im April hat der Verein Dachhandwerk zu einer exklusiven Manufakturführung im Porzellanmuseum Augarten eingeladen.

Das Porzellanmuseum befindet sich in einem Seitenflügel von Schloss Augarten im ältesten Barockgarten Wiens im 2. Wiener Gemeindebezirk. Kostbare Exponate erzählen die Designgeschichte des Wiener Porzellans seit 1718. Ein imposanterhistorischer Brennofen war für die Besucher als Ausstellungsraum begehbar. So konnte man Porzellan von einer neuen Seite erleben. Während der rund einstündigen Führung durch die Werkstätten konnte man die faszinierende Arbeit der Porzellanherstellung erleben: Von der Formgestaltung über das Glasieren bis zum Polieren. Auch ein Blick in die „Malerei“ wurde gewährt, um mehr über die Besonderheiten dieses Wiener Kulturguts – und echter Handarbeit - zu erfahren. Ein abschließender Besuch des Museums mit seinen teilweise 300 Jahre alten Ausstellungsstücken rundete die spannenden Geschichten rund um dieses besondere Material und die Menschen, die es machen, ab. Im Anschluss an den Museumsbesuch gab es im nebenan gelegenen Restaurant „Sperling“ einen gemütlichen Ausklang für die Besucher.

(c: E. Hofbauer)

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März 2024

Das war die Architekturführung im Volkskundemuseum

Hinter den Kulissen im Palais Schönborn

Der Verein zur Förderung des Dachhandwerks hat im März zu einer besonderen Architekturf¨hrung eingeladen. Das Palais Schönborn im 8. Wiener Gemeindebezirk, in dem das Volkskundemuseum untergebracht ist, wird ab Herbst umfassend renoviert. Die interessierten Besucher der Branchen Dachdeckerei, Glasbautechnik und Spenglerei erhielten vor diesen großen Umbauarbeiten noch die Gelegenheit, bei einer exklusiven Backstage-Führung „hinter die Kulissen“ und sogar auf den Dachboden des altehrwürdigen Gebäudes zu blicken. Den außergewöhnlichen Abend ließ die Gruppe dann im museumseigenen Restaurant „Café Hildebrandt“ bei einem exklusiven 3-Gänge-Menü ausklingen.

Das kleine barocke Schloss in der Laudongasse wurde zwischen 1706 und 1715 von Johann Lucas von Hildebrandt für den Reichsvizekanzler Friedrich Karl Graf von Schönborn errichtet. Das Gartenpalais Schönborn gilt als das erste große Bauwerk Hildebrandts in Wien und neben dem Belvedere als eines der wenigen, das äußerlich kaum verändert wurde. 1917 wurde das Palais dem Verein für Volkskunde überlassen und wird seither als Museum genutzt.

(c: A. Eppler, E. Hofbauer)

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Dezember 2023

Das war die Weihnachtsfeier 2023 im Alten AKH

(c: E. Hofbauer)

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November 2023

Das war das Gansl-Essen 2023 im Chalet Moeller

(c: E. Hofbauer)

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Oktober 2023

Das war das Oktoberfest 2023

Am 18. Oktober hieß es in der Prater Alm: O’zapft is! Gut 50 Gäste aus der Riege der Dachdecker, Glaser und Spengler haben sich in der Stadl Hütte eingefunden, um gemeinsam zur Musik von Stadl-DJ Dominik ausgelassen zu feiern.

Hier noch einmal das Oktoberfest 2023 in Bildern (c: E. Hofbauer / A. Eppler):

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Mai 2023

Spengler & Dachdecker zu Besuch im sanierten Parlament

Im Mai lud der Verein zur Förderung des Dachhandwerkes zu einer ganz besonderen Architektur-Führung: Spengler und Dachdecker aus Wien und Umgebung durften einen umfassenden Blick auf das frisch generalsanierte Parlament machen.

Die Generalsanierung des Hohen Hauses wurde im Jahr 2014 beschlossen. Ab 2017 begann die Übersiedlung in verschiedene Ausweichquartiere, 2018 bis 2022 fand die Bauphase statt: Das gesamte Gebäude wurde vom Keller bis zum Dach saniert. Im Jänner 2023 erfolgte schließlich die Eröffnung des Gebäudes.

Neue Elemente

Die Erhaltung des Gebäudes für nachfolgende Generationen war eines der großen Ziele der Sanierung. Das neue Glasdach über dem Nationalratssitzungssaal, die Erschließung des Dachbereichs und die Errichtung des Besucherzentrums „Demokratikum“ waren wichtige architektonische Eckpfeiler. Mittels Aufstockung und Erschließung bisher ungenutzter Bereiche im Dachgeschoß konnten zusätzliche Flächen dazugewonnen werden.

Die Architekturführung startete im Besucherzentrum und die erste Station war schon die beeindruckende Säulenhalle. Über detailreich gestaltete Gänge und Stiegenhäuser gelangten die Besucher in die Säle der österreichischen Gesetzgebung: Bundesratssaal, Bundesversammlungssaal und schließlich der Nationalratssitzungssaal. Im Empfangssaal des Parlamentspräsidenten konnten die Gäste dann einen ganz speziellen Einrichtungsgegenstand, der zuletzt für großes mediales Aufsehen gesorgt hat, betrachten: Den vergoldeten Bösendorfer-Flügel der Marke Secession.

Dachsanierung

Der Höhepunkt und zugleich der Abschluss der interessanten Führung war für die Branchen-Kenner sicherlich der Besuch der Dachterrasse. Von hier aus konnte man nicht nur einen Blick auf die kunstvoll verzierten Kamine des Parlaments werfen, sondern auch auf das – ebenfalls – frisch sanierte Dach. In einigen Teilbereichen wurden die Falze wieder originalgetreu mit speziellen Abdeckkappen versehen. Eine Besonderheit konnte man am Schluss der Führung noch erfahren: Das frühere Kupferdach des Parlaments erhielt in Kooperation mit der Münze Österreich ein Upcycling und lebt jetzt als Demokratiemünze weiter.

Besuch des Parlaments in Bildern (c: E. Hofbauer / A. Eppler):

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März 2023

Zu Besuch im schönsten Reitsaal der Welt

Der Verein zur Förderung des Dachhandwerks in Österreich hat im März 2023 eine ganz besondere Besichtigung organisiert: „Von den Stallungen bis in die Dachgeschoße der barocken Winterreitschule“ hieß die Tour, die sich fast 40 Teilnehmer aus den Reihen der Dachdecker und Spengler nicht entgehen ließen. Im Rahmen dieser exklusiven Veranstaltung konnten nicht nur die Stallburg und die Winterreitschule – einem Juwel der Barockarchitektur – besichtigt werden. Ganz besonders neugierig war das Fachpublikum natürlich auf die barocke Dachkonstruktion der Winterreitschule, die über 170 Stufen zu erreichen war. In diesem dreigeschoßigen Dachwerk erlebten die Besucher die einzigartige Atmosphäre dieses höfischen Prunkbaus in all seinen unerwarteten Dimensionen. Das aus 2.000 hölzernen Gliedern konstruierte Dachwerk beeindruckte die Experten ganz besonders. Ein Highlight war schließlich die fantastische Aussicht auf die abendliche Innenstadt Wiens von oben.

Die Besucher lernten aber auch noch viel weniger Bekanntes kennen. So gilt die Spanische Hofreitschule Wien als älteste Reitschule der Welt. Der Name des Hauses geht auf das 16. Jahrhundert zurück: Ferdinand I., der spätere Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, wuchs in Spanien auf und brachte die spanischen Pferde von der iberischen Halbinsel an den Hof nach Wien mit.

Die Stallburg wiederum, in der 72 der berühmten weißen Hengste untergebracht sind, ist Wiens ältestes und bedeutendstes Renaissancegebäude, sie wurde 1565 erbaut. Der Begriff „Hofreitschule“ erklärt sich daraus, dass ihr Besuch und die Nutzung vormals ausschließlich dem Adel vorbehalten war. Kaiser Karl VI gab schließlich den Bau der Winterreitschule bei Josef Emanuel Fischer von Erlach in Auftrag, der zwischen 1729 und 1735 den „schönsten Reitsaal der Welt“ erbaute. Das Reiterporträt des Monarchen ziert als Dank noch heute die Barockhalle.

Besuch der Hofreitschule in Bildern (c: E. Hofbauer / A. Eppler):

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